Igor Schestkow "Der Karfunkel"

Der KARFUNKEL

 

Immer wieder haben mir Freunde und Bekannte Dinge erzählt, über die man eigentlich nicht gerne spricht. Ich kann es mir nicht recht erklären, aber offenbar habe ich sie selbst zu solchen Vertraulichkeiten animiert. Nach dem gemeinsamen Genuss geistiger Getränke ließ sich das besonders deutlich feststellen. Ihre zum Teil haarsträubenden Geschichten schlugen mir ziemlich aufs Gemüt.

Mein Gedächtnis ist lückenhaft wie ein Fischernetz mit riesigen Maschen. Während des Studiums an der mathematischen Fakultät entfielen mir Formeln, Definitionen und Beweisführungen genauso schnell wie die Namen meiner kaukasischen Urlaubsflirts, wenn ich nach den Sommerferien wieder nach Moskau zurückgekehrt war. Ganz anders diese intimen Bekenntnisse: Sie erstarrten in meiner Seelenlandschaft zu Salzsäulen, die aus jedem beliebigen Blickwinkel ins Auge fielen. Auf ihnen standen die Erzählerinnen oder Erzähler, reckten ihre riesigen Salzhände nach mir und tratschten und ratschen in einer Tour.

Manchmal hätte ich diese Säulen am liebsten mit einem Bulldozer plattgewalzt, aber ich besaß leider keinen. Nach langem Schwanken beschloss ich, diese unangenehmen Geschichten aufzuzeichnen und zu veröffentlichen, um die damit verbundenen Qualen und Schuldgefühle auf die geneigte Leserschaft abzuwälzen.

 

Wer sich also auf diese unappetitlichen Dinge einlässt, der sei schon jetzt gewarnt und komme mir bitte nicht hinterher mit Beschwerden über entgangene Lebensfreude. Er lese lieber einen an den Haaren herbeigezogenen Kriminalroman oder eine Liebesschmonzette mit Happy-End, bevorzugt aus der Feder einer englischen Lady. Desgleichen wäre die Betrachtung einer ironischen Komödie á la Woody Allan in Erwägung zu ziehen. Bei mir gibt es nämlich keine Kriminalstory, keine Abenteuer, keine Ironie und keine Schnulzen, auch kein Happy End, sondern nur die Schrecken des Alltags.

Diese Geschichte hier bekam ich von einem Künstler erzählt, der Berge malt, blaue Kamele, rote Hirsche und grüne Esel, etwa so wie der armenische Maler Sarjan.

Wir weilten in der Villa eines gemeinsamen Bekannten, eines erfolgreichen Galeristen, in der Nähe von Münster. Die Runde war nicht sehr groß, sie bestand nur aus ungefähr zehn Leuten. Wir becherten fröhlich, aber nicht unmäßig, wir tanzten, rauchten würzige Gräser und frohlockten gemeinsam, gingen dann jedoch unterschiedlichen Beschäftigungen nach. Amors Pfeil führte zwei neue Pärchen zusammen, der Hausherr und seine Gattin beschlossen, mit zwei weiteren Bekannten die "120 Tage von Sodom" durchzublättern, Sarjan und ich ließen uns in zwei Sesseln vor dem elektrischen Kamin in der Bibliothek nieder, um gepflegt in unserer Landessprache zu plaudern. Der Kamin verströmte wohlige Wärme, fliederfarbene Leuchtkörper verbreiteten gedämpftes Licht, altehrwürdige Buchrücken schauten vielsagend in das Halbdunkel.

 

Mein Gesprächspartner hatte, genau wie ich selber, die 30 schon um einiges überschritten, war groß gewachsen und stammte erkennbar aus östlichen Gefilden. Man konnte ihm eine gewisse Leibesfülle nicht absprechen, aber er wirkte weder schmierig noch heißspornig, sondern eher ruhig, fast lethargisch, was bei Kaukasiern bekanntlich selten vorkommt. Er hieß David und sein Familienname endete auf

-schwili.

"Jaja, beides sind georgische Namen", bestätigte der Künstler. "Mein Vater war Kurde, meine Mutter hatte jeweils zur Hälfte armenisches und aserbaidschanisches Blut und stammte aus Tiflis. Eine brisante Mischung! Beide Eltern absolvierten ein Ingenieurstudium in Moskau, wo sie sich kennen lernten und schließlich heirateten. Mein Vater hatte Beziehungen, also konnten sie in Moskau bleiben und ich erblickte das Licht der Welt auf dem Arbat, unter der Betreuung des berühmten Gynäkologen Grauermann.

"Woher kommt dann der kaukasische Einschlag, woher die Berge, die Kamele, die Esel?"

"Tja, die... Also, die stammen von kaukasischen Heiden, mit denen ich ungezwungenen Umgang pflege. Mein Vater ist Jeside, die übrigens einen Pfau als oberste Gottheit verehren. Meine Mutter stammt aus einer Familie, die von stalinistischen Repressionen betroffen war. Beide Eltern legten Wert auf einen kultivierten Lebensstil und nahmen daher ein Zimmer in einem gepflegten Moskauer Viertel. Später konnten sie sich eine Genossenschaftswohnung im Südwesten der Stadt leisten, wo ich zur Schule ging. Die Ereignisse, von denen ich Ihnen berichten möchte, stammen aus der Zeit, als ich die achte Klasse beendete, im April oder im Mai. Das Wetter war warm, die Wiesen grün und die Sonne schien, als...

 

Ich gebe zu, ich war damals viel zu fett, weil ich so gerne Makkaroni aß. Dazu nannte ich eine beachtliche Körpergröße mein eigen und wog fast 30 Kilo mehr als heute. Der Bart spross bereits, aber im Kopf war ich noch ein Kind voller Ängsten und Komplexen. In der Leibesmitte brausten jedoch die Lüste und überschüssigen Hormone. Mein Vater starb früh, weil ihn ein Auto überfuhr, als er die Gorki-Straße überqueren wollte. Das war eine echte Tragödie. Meine Mutter weinte sehr, legte sich dann aber einen Lover zu. Ich war eifersüchtig, ein Schicksal, das mich bei Gott nicht alleine traf. Außerdem mobbten sie mich in der Schule nach Kräften und machten mich fertig. Sie riefen mir "Schwarzärschler" und "Fettsack" hinterher. Man hätte mich als kreativen Neurotiker bezeichnen können, als Waschlappen. Ich besuchte eine Malgruppe, wo eigentlich nur Mädchen hingingen, und war nicht in der Lage, mich meiner Haut zu wehren. Was ich alles wegstecken musste, hätte für einen Roman gereicht. Aber wen interessiert das schon? Eines schönen Tages im Frühling hatte unsere Klasse Schuldienst. Erinnern Sie sich noch an dieses schwachsinnige Gedöns aus Sowjetzeiten? Armbinden übergestreift, und dann geputzt und gewerkelt, was das Zeug hielt. Es war schon fast fünf Uhr. Ich blieb als Letzter in der Schule, denn ich musste kontrollieren, ob die Klassenräume im Obergeschoss wirklich sauber waren. Außerdem hatte ich die Fenster zu schließen, wenn noch welche offen standen und meine Häkchen in eine zerfledderte Kladde zu kritzeln. Dann musste ich die Schule abschließen, die Schlüssel ins Nebengebäude bringen und sie dem Pedell in die Hand drücken. Bis auf letzteres war alles getan, aber als ich gerade die Schule verlassen wollte, hörte ich Lärm in der Knabentoilette. Ich ging hin und ertappte zwei schulbekannte Rowdys aus der dritten Klasse, die auf dem Fensterbrett saßen, Papirossi rauchten und genüsslich auf den frisch geputzten Fußboden spuckten. An ihre Namen kann ich mich nicht mehr erinnern, nennen wir sie Vitka und Mitka. Sie kennen doch dieses typische Russengesocks, dürr mit sommersprossigen Plattnasen, Kinnladen wie die Morlocks, aber ohne Stirn. In ihren Augen funkelt es wie bei hungrigen Ratten, denn sie sind ständig darauf aus, sich etwas unter den Nagel zu reißen, Ärger zu stiften, jemandem wie nebenbei mit den knochigen  Fäusten in die Rippen zu boxen, Beleidigungen auszustoßen, Mädels anzugrabschen und kleinen Jungen ins Gesicht zu spucken. Saubande!

Niemand wagte es, sich mit ihnen anzulegen, denn sie hatten ältere Brüder, fünf an der Zahl, wüstes Proletenpack. Vor einigen Jahren waren sie von der Schule geflogen, aber an ihre Raufhändel und Messerstechereien erinnerte man sich noch sehr gut. Sie wohnten irgendwo ganz in der Nähe und lungerten oft auf dem Schulhof herum, schnorrten einen um Geld an und suchten Streit. Mit diesen Brüdern im Hintergrund hatte natürlich jeder vor Vitka und Mitka mächtig Regatt - so unverschämt sie auch auftraten, alle nach Herzenslust tyrannisierten und sich sogar mit Lehrern anlegten. Mich schikanierten sie natürlich besonders gerne, sie bespuckten mich und pöbelten mich an. Ich reagierte nicht darauf und ging weiter, als wäre nichts geschehen, bemerkte aber bald, wie die Mädchen aus meiner Klasse über mich die Nase rümpften. Doch was hätte ich tun sollen? Unter all den Russen fühlte ich mich fremd, wie ein Paria, und vor den Schlägertypen hatte ich richtig Angst.

Da saßen sie also, und an ihren lüsternen Blicken konnte ich erkennen, dass sie auf mich gewartet hatten. Da bedeutete nichts Gutes. Vielleicht lauerten irgendwo sogar ihre feinen Brüder mit gezückten Messern... es ist mir peinlich, mit Ihnen darüber zu sprechen, aber ich hatte Höllenangst vor diesen Mistkerlen, wie ein Stier vor der Mücke. Kügelchen voller Panik durchrieselten mich und kullerten mir in die Klöten.

Die Mistkerle ließen sich langsam von ihrem Fensterbrett heruntergleiten und kamen auf mich zu. Vitka, der größer und stärker war als Mitka, versetzte mir ohne viel Federlesens einen Faustschlag in die Magengrube. Ich ging unwillkürlich in die Knie und bekam von Mitka eins auf die Nase, Vitka haute mir auf den Backenknochen. 

 

Eine so wilde Attacke hatte ich nicht erwartet. Zorn und Angst rasten wie blaue und rote Feuerrösser vor meinen Augen daher, doch anstatt aufzustehen und es den kleinen Scheusalen heimzuzahlen, setzte ich mich auf die Erde, legte meine Hände vor die Augen und fing an zu weinen.

Doch dann geschah etwas Seltsames mit mir. Dieses Gefühl kann ich nicht genau beschreiben, aber mir war, als fiele ich aus einem Zug, als würde ich auf einem Rodelschlitten aus unserer Welt hinauskatapultiert. Verflixt, ich finde keine passenden Metaphern, jedenfalls kam ich irgendwie aus dieser stinkenden Sowjetlatrine heraus und fand mich seltsamerweise in einen Restaurant wieder.

Da sitze ich am Tisch und vor mir steht ein schlanker Becher mit einer grünlichen Flüssigkeit. Ein Likör? Rings herum stehen weitere Tische, auf denen Leute sitzen, die nicht von hier zu stammen scheinen. Ein buckliger Alter mit goldenem Kneifer, ein junger Kerl mit brünetten Haaren, messerscharfem Scheitel und grüner Krawatte, an der ein Rubin von der Größe eines Markstücks blitzt. Ein Karfunkel! Außerdem ist da ein fetter Glatzkopf in edlem, himbeerfarbenen Jackett, Zigarre im  Schnabel und ein Offizier in fremdartiger Uniform, der gleichfalls einen Kneifer und an seinen knochigen Fingern diverse Ringe trägt.

Auf der kleinen Bühne steht ein Pianino, an dem ein betagter Klavierspieler sitzt. Auch ein chinesischer Kontrabassist mit Meerkatzengesicht wuselt herum. Er trägt einen Frack. Sie rattern einen Charleston herunter. Zwei barbusige Mädels wiegen sich im Takt der Musik: eine dürre Brünette, flach wie Holland, mit schwarzen Achselhaaren, sowie eine üppige Blondine mit prächtigen Möpsen.

 

Sie hörten auf zu tanzen und kamen zu mir. Die Blondine schlug mich von links mit der Faust und verwandelte sich in Vitka, die Brünette haute mich von rechts und war plötzlich Mitka. Vitka packte mich an der Nase und zerrte mich daran herum. Er fragte: "Bist du in Ohnmacht gefallen, du Drecksack?" Mitka erklärte Vitka: "Da macht sich das Schwein vor Angst in die Hose, schau nur, wie er schwitzt und mit den Zähnen klappert."

"Komm, wir ziehen ihm Hose und Unterhose aus und jagen ihn mit nacktem Hintern auf die Straße." Flugs gingen sie an die Verwirklichung ihres Planes. Vitka krümmte sich vor Lachen, zog mich mehrmals am Penis und wieherte höhnisch. Mitka bohrte mir seinen Finger mit abgekautem Nagel in den Schambereich. Er runzelte die Stirn und lispelte: "Guck mal, seine Sackhaare!" Dabei zog er ein altes Benzinfeuerzeug aus der Tasche seines Schuljacketts, entzündete es und brannte meine Schamhaare an. Es knisterte und roch nach versengten Federn. Zwar spürte ich keinen Schmerz, aber das Feuer verbrannte mir beinahe die Seele.

Namenlose Wut durchströmte mich wie der Niagarafall bei Hochwasser. Ich sprang auf und löschte das Feuer mit einem Schlag, packte die beiden Halunken am Nacken und knallte ihnen die Köpfe gegeneinander. Ich wollte ihnen die Schädel zertrümmern und schlug sie, wie lange weiß ich nicht mehr, in wilder Raserei gegeneinander wie im Rausch. Dann legte ich die beiden blutüberströmten Kerle in ihre eigene Spucke auf den Kachelboden, zog ihnen Hosen und Unterhosen aus, zerriss sie in Fetzen und fesselte die Kerle an Händen und Füßen. Ich fürchtete, sie könnten zu sich kommen und wieder anfangen mich zu quälen.

Das Wahnbild kehrte zurück. Auflösungserscheinungen? Wieder befand ich mich in diesem Restaurant, und vor mir lagen die beiden Tingeltangel-Tänzerinnen, die Brünette und die Blondine, nackt auf dem kostbaren grünen Tuch eines Billardtischs. Wie einen hungrigen Wolf zog es mich zu ihnen, und ich kühlte mein Mütchen nacheinander an beiden, das erste Mal im Leben. Ja, auch von hinten, wie auf den Pornobildchen, die sie bei uns an der Schule verkauften.

Endlich ließ ich ermattet von ihnen ab.

 

Da erschien plötzlich der Chinese, der den Kontrabass gespielt hatte. Mit irren Blicken schaute er nach den hingebreiteten Mädels, dann schwang er sich auf den Billardtisch und begann, sie mit seinen sehnigen, blauen Händen zu würgen. Er erdrosselte die Brünette, dann machte er sich über die Blondine her.

Dieser Doppelmord ließ mich völlig kalt. Ich stand einfach nur dabei und setzte mich schließlich schwankend wie ein Geist in Bewegung, den langen Korridor entlang, der vom Boden bis zur Decke mit rosa Seide ausgeschlagen war. 

 

Darauf kehrte ich jedoch ins Restaurant zurück, bat den jungen Herrn mit dem Scheitel und dem Karfunkel um Entschuldigung, weil ich so lange fortgeblieben war, setzte mich zu ihm und begann ein ungezwungenes Gespräch, so wie ich mich jetzt mit Ihnen unterhalte. Wir tranken Absinth und lutschten an Limonenschnitzchen, während er mir erzählte, wo und wie er in den Besitz des roten Steines gekommen war. Offenbar hatte er 1932 als Kriegsberichterstatter in Shanghai gearbeitet und über den japanischen Überfall auf die Mandschurei berichtet. Er schrieb auch über einen rätselhaften Mord an der Großen Mauer. Jemand hatte unter ungeklärten Umständen die Familie eines reichen amerikanischen Touristen grausam ermordet und ausgeraubt. Zur Beute gehörte offenbar auch dieser Stein, den der Amerikaner anscheinend von einem entlaufenen Mönch gekauft hatte. Mein Gesprächspartner redete ohne Punkt und Komma, schilderte Einzelheiten der polizeilichen Untersuchung, beschrieb seine eigene Rolle dabei und legte besonderes Gewicht auf die Frage, wie und warum er den Rubin bekommen hatte.

Ich verschlang den Karfunkel mit den Augen. Plötzlich riss ich ihn von der Krawatte herunter und umschloss ihn fest in meiner Hand. Seine magischen, dunkelroten Strahlen durchdrangen jede Zelle meines Körpers, bis ich auf dem Tischchen vor mir einschlief. Wie Sie sich wahrscheinlich gedacht haben werden, erwachte ich ohne Hose auf dem Fußboden der nämlichen Schultoilette. Neben mir lagen, halbnackt und gefesselt, zwei Jungen. Sie atmeten nicht mehr. Mir selbst hatte offenbar jemand einen Eimer Zement über dem Kopf ausgekippt.

Sie werden dich verurteilen. Dann kommt du ins Kittchen. Ende der Fahnenstange.

 

Da tauchte die Polizei in der Toilette auf. Der Hausmeister hatte sie offenbar gerufen. Er wartete schon eine ganze Weile vergeblich auf den Schlüssel, wartete noch ein wenig, machte sich dann aber zur Toilette auf und entdeckte dort drei blutüberströmte Schüler. Er dachte, alle drei wären tot und rannte zum Telefon.

Bei der Untersuchung des Vorfalls wiederholte ich immer den gleichen Satz, den mir ein Rechtsanwalt, Freund meines Vaters, eingetrichtert hatte: "Der Schuldienst war beendet, ich ging in die Toilette, entdeckte die Drittklässler, da fiel jemand über uns her. Ich habe keine Ahnung, wer das war, und verlor bald das Bewusstsein."

Meine Darlegung wurde durch die vielen blauen Flecken auf Gesicht Körper untermauert. In der Nähe des Tatorts befanden sich Spuren von Feuer. Offenbar hatten die kleinen Sadisten mich weitergequält, als ich halluzinierte.

Hier machte David eine Pause. Offenbar rang er mit sich selber. Dann murmelte er etwas wie: "Tja und dann?", worauf er seinen Bericht fortsetzte.

"So war das alles, lieber Anton. Das Interessanteste an der Sache ist aber... hier in diesem kleinen Kästchen. Ich trage es immer bei mir, schauen Sie nur..."

Er zog etwas aus der Innentasche seines Jacketts und gab es mir. Es war ein riesiger Rubin von vollkommener Klarheit. Ein Karfunkel!

Ich atmete tief, dann konnte ich mich nicht mehr beherrschen und fragte: "Wo haben Sie denn dieses herrliche Schmuckstück her?"

Er zwickte sich in die Wange und sprach: "Sie werden es sicher nicht glauben, aber diesen Stein hielt ich fest in der Hand, als ich auf dem vollgespuckten Fußboden in der Schultoilette aufwachte..."

 

(Aus dem Russischen Klaus Kleinmann)

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